Herzlich willkommen!

Der 1. Polizeihund-Verein Goslar e.V. ist ein Hundesportverein zugänglich für alle Hunderassen und Mischlinge. Wir sind Mitglied des Dt. Verbandes der Gebrauchshundsportvereine (DVG) - Sportverband für das Polizei- und Schutzhundewesen e.V. Die Teilnahme an den Welpen- und Junghundegruppen ist nicht an eine Vereinsmitgliedschaft gebunden. Wir freuen uns über jeden Teilnehmer und seinen Welpen, und vielleicht finden Sie ja über diesen Weg Gefallen am Hundesport und finden für sich und Ihren Hund ein entsprechendes Betätigungsfeld in unserem Verein.

Trainingszeiten

Regelmäßige Trainingszeiten

  • Mittwoch ab  17 Uhr Unterordnung und Schutzdienst
  • Samstag  ab  15 Uhr Unterordnung und Schutzdienst

Welpenspiel und Junghundgruppen jeden Samstag bei jedem Wetter

  • Samstag 12.30 Uhr Welpenspiel ab 9. Woche
  • Samstag 13.30 Uhr Welpenspiel
  • Samstag 14.30 Uhr Junghundgruppe
  • Samstag 15.30 Uhr Junghundgruppe

Infos bei Petra Gehrke, Tel.: GS 84004

Zwecks Gruppen und Zeiteinteilung bitte vorher Kontakt unter o.g. Tel.-Nummer aufnehmen oder E Mail an : info@phv-goslar.de

Achtung!!

Am Samstag den 26.5.2012 fallen die Welpen- und Junghundgruppen aus.

Am Samstag den 2.6.2012 wieder zu den gewohnten Zeiten!!

Termine 2012

21 .Januar

JHV 16.45 Uhr Vereinsheim

05 .Februar

JHV Kreisgruppe Schladen 10.00 Uhr

12. Februar

JHV Landesgruppe 10 Uhr Festhalle Wolfshagen

03.März

Nachtübung

24. März

Preisskat / Romme

25.März

Bündheim Städtepokalkampf

09. April

Ostereiersuchen mit Frühstück 10.00 Uhr

12.Mai

1. Vereinsprüfung

10.Juni

Vereinsinterner Vergleichswettkampf

30. Juni

Schützenumzug

21. Juli

Wiesenfest Uhr

09. September

Vergleichskampf

21.Oktober

2. Vereinsprüfung

18. November

FH Vbg. /Sonntag vor Buß und Bettag

25. November

FH Kreisgruppe / Sonntag nach Buß und Bettag

08.Dezember

Weihnachtsfeier

11/12.August

Rettungshundeeignungsprüfung vereinsintern

25.August

Ferienpaßaktion

Sondertermine / auf dem Vereinsgelände / Vereinsheim:

26/27. Mai

Ausstellung SSF

31. März

außerordentliche Generalversammlung 17 Uhr

Jugendgruppe

Neugründung Jugendgruppe.

Genaue Info erfolgt in Kürze

Rettungshundestaffel

Neugründung einer Rettungshundestaffel.

Detalierte Info erfolgt in Kürze

Welpenspielgruppe

Welpenspielgruppe wozu ?

Der Welpe wird in einer ganz entscheidenden Entwicklungsphase in die neue Familie gegeben, damit wird ein wichtiger Lernprozeß zwischen den Welpen und seinen gleichaltrigen Artgenossen unterbrochen.

Der Welpe muß seinen Platz im Rudel finden, er braucht klare Rudelführer, welche ihm zeigen was erwünscht ist oder was nicht erwünscht ist.

Sie müssen ihm zeigen wie es sich in der Gemeinschaft lebt und das man vor den Dingen des alltäglichen Lebens keine Angst haben braucht.

Und Sie müssen ihm klarmachen, daß man bestimmt Dinge, die man allzu gerne tun würde – z.B. einem Jogger hinterher zu rennen, weil er sich als Jagdbeute anbietet- nicht tun darf.

Welpen werden nicht mit einem funktionierenden Sozialverhalten geboren, sondern lediglich mit der Anlage dieses Verhalten zu erlernen. Das setzt aber voraus, daß man ihnen diese Lernerfahrung auch ermöglicht.

Es sind keine Geschwister mehr da, mit denen man Sozialverhalten weiter einüben und festigen kann.

Ein im Haushalt lebender erwachsener Hund oder der Kontakt zu anderen erwachsenen Hunden beim Spaziergang ist zwar gut, kann aber das Lernen unter Gleichaltrigen nicht ersetzen.

Althunde spielen anders als junge Hunde. Oft gibt es zwei Extreme:

Solche die den ungestümen Welpen nur lästig finden, oder solche die sich von den Kleinen alles gefallen- hier lernt der Welpe meist viel zu frech und ungestüm zu sein und bekommt dann

von der restlichen Hundwelt oft eine schmerzhafte Quittung.

Welpen untereinander kennen keine Rücksicht: Wer beim Spiel zu fest zubeißt wird sofort reglementiert oder das Spiel wird einfach abgebrochen – eine schlimme Strafe für den spielversessenen Welpen.

Die Welpenspielstunde soll nicht nur Gelegenheit zum kontrolliertem Spiel zwischen den Hunden sein ( die Hunde lernen durch Versuch und Irrtum, wie man spaßig miteinander spielen kann, obwohl der eine Hund groß und der andere klein ist), sondern soll den Welpen mit verschiedenen Herausforderungen konfrontieren um seine geistige und motorische Entwicklung zu fördern, sein Selbstbewusstsein stärken, seine Umweltsicherheit festigen und ihm die Erfahrung vermitteln, daß man vor fremden Menschen keine Angst haben braucht.

Aber auch im Hinblick auf die Einordnung des Welpen in sein Menschenrudel soll die Welpenspielstunde dabei helfen eine funktionierende vertrauensvolle Beziehung aufzubauen und zu zeigen wie Sie den Welpen sanft aber bestimmt führen.

Noch mehr nützliche Tips - nicht nur für den Ersthundbesitzer - rund um den Welpen und das Welpenspiel finden sie in unserer Infomappe

( Kostenpunkt 1,50 Euro).

VDH Hundeführerschein

Der VDH-Hundeführerschein stellt den sozialverträglichen Hund und das rücksichtsvolle Auftreten von Hund und Halter im Alltag in den Mittelpunkt. Bei der Ausbildung konzentrieren wir uns daher dabei auf die drei Hauptbereiche: Sachkunde, Gerhorsam und Sozialverträglichkeit.

Dieser Kurs dauert drei Monate und wird von vom VDH (Verband für das deutsche Hundewesen) lizensierten Ausbildern durchgeführt. Den Abschluß bildet eine Prüfung, die ein ebenfalls vom VDh lizensierter Prüfer abnimmt. Am Tage der Prüfung sollte der teilnehmende Hund mindestens zwölf Monate alt sein. Eine Mitgliedschaft in unserem Verein ist zur Teilnahem nicht verpflichtend. Teilnehmen können Hundehalter mit Hunden aller Rassen und natürlich auch mit Mischlingen.

Helfer auf vier Pfoten

Hundebesuchsdienste für Kinder

Vor allem im pädagogischen Bereich zeigt sich die positive Wirkung der „Helfer auf vier Pfoten“: Die qualifizierten Hundebesuchsdienste ermöglichen Kindern ein erstes „Herantasten“ an den Vierbeiner. Der Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) und der Deutsche Verband der Gebrauchshundsportvereine (DVG) unterstützen das Projekt. Die eigens dafür ausgebildeten Mensch-Hund-Teams besuchen die Kinder in der Regel über einen Zeitraum von vier Wochen. Hierbei steht der unbefangene und respektvolle Umgang mit dem Hund im Fokus.

Kinder und Hunde sind ein tolles Team. Wenn man sie zusammenbringt, sorgt das nicht nur für Spaß und Freude. Kinder lernen viel durch den Umgang mit Hunden: Sie lernen ein anderes Lebewesen zu verstehen und zu respektieren. Sie lernen, wie ein Hund auf ihre Sprache und ihr Verhalten reagiert. Sie überdenken ihr Verhalten und erkennen, wie wichtig Ehrlichkeit und Verlässlichkeit für den Umgang miteinander sind. Und was Verantwortung für ein anderes Lebewesen bedeutet.

Die Ziele dieser Aktion

• Kindern helfen, sicherer im Umgang mit Hunden zu werden
• bestimmte Situationen, in die Kinder mit Hunden kommen, konkret zu üben und so mögliche Ängste abzubauen
• die Hundesprache und die Möglichkeit der Komminikation mit dem Hund zu erläutern
• die Verantwortung deutlich zu machen, die der Mensch für den Hund übernimmt
• durch das gemeinsame Kennenlernen des Hundes den Umgang der Kindern untereinander verbessern
• die persönliche Entwicklung der Kinder fördern durch das Verständnis für das Lebewesen Hund

Tiergestützte Therapie: Hunde fördern soziale Kontakte

Die Wirkung der tiergestützten Therapie – hier fördern Hunde unter Aufsicht von Ärzten gezielt bestimmte Behandlungen – brachte die Medizinische Fakultät der Universität Leipzig ans Licht. Dort wurde getestet, wie sich das Verhalten des Hundes auf autistische Kinder auswirkt. Das verblüffende Ergebnis: Die autistischen Kinder beschäftigten sich in den Versuchen lieber mit einem Hund als mit sich selbst, einem Spielzeug oder einem anderen Menschen. Diese Erkenntnis dient als wichtige Grundlage für weitere Forschungen. Der Einsatz der tiergestützten Therapie mit Hunden trägt offensichtlich dazu bei, soziale Kontakte bei autistischen Menschen einzuüben.

Das Mensch/Hund-Team

Die heutige Hundeerziehung hat sich im Gegensatz zu früheren Zeiten grundlegend verändert. Das A und O jeglicher Hundeerziehung ist nicht der frühzeitige Drill auf Ausführungen von Befehlen, sondern der Aufbau einer Bindung zwischen Mensch und Hund. Der Mensch muß zum begehrten Partner werden. Dafür sind gemeinsame Unternehmungen von zentraler Bedeutung. Hunde sind als hochsoziale Rudeltiere darauf eingestellt eine enge Bindung zu ihrem Menschen einzugehen. Wie vielfach vermutet wird gehen sie diese Bindung nicht unbedingt zu demjenigen ein, der sie füttert, sondern zu dem, der sich aktiv mit ihnen beschäftigt.

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Schutzhundeausbildung / VPG

Die Vielseitigkeitsprüfung, kurz VPG genannt, beinhaltet die Fährtenarbeit, die Unterordnung (Gehorsam) sowie den Schutzdienst.

Der VPG- Sport ist die älteste Sportart im Deutschen Verband der Gebrauchshundvereine (DVG) .

Die Fährtenarbeit kann als eigenständige Prüfung (VPG Abtl. A) oder mit den Abteilungen Unterordnung ( Abtl. B)und Schutzdienst (Abtl. C) als VPG1-3 ( bzw. IPO1-3) abgelegt werden.

Bei der Fährte sucht der Hund anfangs kurze Distanzen, die mit Leckerein bestückt werden.

Die Fährte liegt später je nach Prüfung und Leistungsstufe unterschiedlich lange.

Dabei wird von dem Hund stets eine intensive Nasenarbeit verlangt, bei der er mehrere kleine Gegenstände verweisen muss.

Zur Unterordnung (Gehorsam) ( Abtl. B) gehören je nach Prüfungsstufe (VPG 1-3) die Freifolge , Sitz und Platz bzw. Steh aus der Bewegung. Das Bringen auf ebener Erde über eine Hürde sowie Schrägwand und das Ablegen unter Ablenkung.

Außerdem wird die Schussfestigkeit des Hundes überprüft.

Dritte Abteilung der VPG Prüfung ist der Schutzdienst (Abtl. C).

In dieser Abteilung wird die Belastbarkeit und der Gehorsam in Grenzsituationen überprüft. Der Hund wird vom Hundeführer je nach Prüfungsstufe zum revieren um diverse Verstecke geschickt um den im Versteck stehenden Schutzdiensthelfer zu stellen und verbellen.
Des weiteren gehören dazu die Verhinderung eines Fluchtversuches des Helfers, die Abwehr eines Angriffes aus der Bewachsphase, sowie der Angriff auf den Hund aus der Bewegung und die Entwaffnung des Scheintäters.

Die Anforderung an Triebverhalten, Selbstsicherheit und Belastbarkeit des Hundes sind im Schutzdienst sehr hoch.

Unterordnung/ Basisausbildung

In der Basisausbildung – auch Unterordnung genannt - geht es darum, das Team Mensch/Hund zu stärken und zu festigen und Sie auf die Begleithundprüfung vorzubereiten.

Die Begleithundprüfung beinhaltet die Unbefangenheitsüberprüfung, die Unterordnung auf dem Platz sowie den Verkehrsteil.

Hundeführer welche das erste mal die BH absolvieren müssen einen schriftlichen Sachkundenachweis erbringen.

Das Laufschema der Beleithundprüfung besteht aus der Leinenführigkeit, der Freifolge,

„Sitz „ aus der Bewegung, “Platz” aus der Bewegung mit Heranrufen, sowie der Ablage unter Ablenkung.

Im Straßenteil werden alltägliche Situationen wie das Gehen durch eine Gruppe, die Begegnung mit Hunden, Fahrrädern, Joggern und Autos nachgestellt. Hier sollte der Hund neutral und gelassen reagieren.

Die Begleithundprüfung ist Grundvoraussetzung um mit dem Hund im Bereich

sämtlicher Hundesportarten weiter zu arbeiten.